Ich sehs nicht so ganz ein

Ich bin kein Deutscher, vieleicht verstehe ich darum nicht ganz die Antideutsche Haltung. Nicht falsch verstehen, ich bin nicht gegen Antideutsche, bloss versteh ich das nicht so ganz, da diese Haltung ja eigentlich nur verhindert dass sich Deutschland verändert. Oder versteh ich da was falsch? Ich hoffe mich kommt bald irgend so einer besuchen und klärt mich auf. Noch weniger versteh ich das mit GR/ML *SLASH* Tapete und Konsorten. Wer ist denn hier der pöse? Naja, irgendwie hab ich das Gefühl als Linker hat mans in der Schweiz leichter. Ich weiss wen ich mag und ich weiss wen ich nicht mag, und die Gründe für diese Entscheide liegen nicht bei Blogsport auf deren Servern. M, viel spannendes gibts sonst nicht zu sagen, Freitags war ich nicht auf dem Racetrackkonzert, ich war jammen, Samstags, oh wunder, auch, Sonntags bei meiner Schönheit und heute auf arbeit. Haha. Zudem häng meine Umschalttaste immer wieder, muss die mal i-wie reinigen. Bilder gibts leider auch keine. Was solls, ich geh wieder pennen*SLASH* arbeiten. Hahaha, ich bin heute wahnsinnig witzig.

Herr Ende’s wahnsinnig witziger arbeitswahnsinn


10 Antworten auf “Ich sehs nicht so ganz ein”


  1. 1 Tapete 12. Februar 2007 um 14:45 Uhr

    Was verstehst du an mir und Konsorten nicht? Wer sind überhaupt „Tapete und Konsorten“ und was zeichnet sie aus?
    Und was hab ich mit GR/ML zu tun?

    Fragen über Fragen…

  2. 2 Ende 12. Februar 2007 um 15:09 Uhr

    Ay, hab das erst gerade jetzt gesehen, sorry, hab das schon bei dir gepostet, ist ja Wurscht, hier gleich nochmal:

    Unter Konsorten verstehe ich das ganze “Netzwerk” (ein besseres Wort fällt mir grad nicht ein), welches dich unter anderem einschliesst. Das heisst, unter anderem die mir aufgefallenen Streetartbloggs, Linksdenkenkerbloggs, Alternativblogs, Riotbloggs, etc. und ist überhaupt nicht böswillig gedacht. Mit GR/ML hast du soweit zu tun, dass ich einen Kommentar von dir bei ihm gelesen habe, deinen Blog nicht selten lese und dessen URL auswendig kenne. Und da ich hoffentlich richtig liege, wenn ich denke dass du Antideutscher bist, bist auch du einer von mir angesprochener. Was ich am Antideutschen nich verstehe ist nicht so einfach. Ich kappier nicht ganz, was ihr eigentlich genau tut. Seit ihr einfach mal so aus Prinzip gegen den Staat, wenn nicht, was gibts da für Gründe, was tut ihr gegen den Staat, seid ihr politisch aktiv (damit meine ich nicht auf Demos Bullen verprügeln). Ebenfalls Fragen über Fragen. Und um gleich mal missverständnisse zu vermeiden. Ich bin Schweizer, Jungsozialist und wenns sinnvoll ist auch mal auf Arbeitsparteiparties, und ich bin für Deutschland, da in der Schweiz Deutschlanddisskriminierung nicht selten ist und ich das grundlos und daneben finde. Und ich hab alle Antideutschen angesprochen, da eure Haltung im Gegensatz zu der meinigen steht und ich wissen will, wo der Unterschied liegt. So…Viel zu viel geschrieben.
    ->Hier ist Das Ende

  3. 3 rencontre 12. Februar 2007 um 15:29 Uhr

    „und ich bin für Deutschland, da in der Schweiz Deutschlanddisskriminierung nicht selten ist und ich das grundlos und daneben finde.“

    Du merkst schon, dass das eine – logisch – absolut hinkende Begründung ist, oder? Eine Diskriminierung zu kritisieren bedeutet noch lange nicht, sich mit den Diskriminierten gemein zu machen und bedeutet erst recht nicht, für deren Staatswesen einzutreten. Mit so einer Begründung gehst du nicht als „Jungsozialist“, sondern allenfalls als Nationalist durch.

  4. 4 Ende 12. Februar 2007 um 15:48 Uhr

    Bah, falsch. Wenn mein deutscher Freund aufgrund seiner Herkunft und seiner Sprache bös beschimpft wird, meine Grossmutter laut über die deutsche Krankenschwester schimpft, weil sie doch *gopfertamminomolä* sich weigert, schweizerdeutsch zu sprechen, dann ist das sehrwohl ein Grund für mich, zu sagen, doch, ich sehe keinen Grund, wieso ich gegen Deutschland sein sollte. Und wenn du dir die Mühe machst, meinen Beitrag nochmals zu lesen, wird dir klar, dass ich genau nach diesen Gründen suche. Ich frage dich, was sind die Gründe für deinen Hass, was passiert bei euch? Ich bekomme von der deutschen Politik nur wenig mit, lese aber immer wieder mal etwas von Antideutschen, das hat mein interesse geweckt, darum. Und mich als Nationalisten zu beschimpfen finde ich bös und zickig, nichts anderes, aber ich was solls.

  5. 5 rencontre 12. Februar 2007 um 15:57 Uhr

    Mal langsam: du siehst KEINEN Grund, GEGEN Staaten (bspw. Deutschland) zu sein? Was du aber siehst, ist ein Grund, FÜR Deutschland zu sein?

    Du solltest augenblicklich aufhören, dich „Jungsozialist“ o.ä. zu nennen, wenn du selbst nach expliziter Suche noch immer nicht auf eine Staatskritik gestoßen bist. Das hat nicht mal etwas damit zu tun, dass Deutschland besonders „schlimm“ wäre (das ist ein Maßstab, der nur Moralisten interessiert). Und das kommt auch nicht daher, dass ich „bös und zickig“ bin, sondern du ein Nichkritiker auf der Sucher nach Affirmationsgründen bist.

    Aber okay, ich bin wiederum kein antideutscher Antikommunist und kann dir deine Fragen daher sowieso nicht beantworten.

  6. 6 knarz 12. Februar 2007 um 18:14 Uhr

    Ich versteh den Sprung nicht ganz, zwischen diskriminierten Einzelpersonen hier und „für Deutschland sein“ da. Warum bist Du denn nicht mit den Diskriminierten solidarisch statt mit irgendeinem Land? Hilft denen das in irgendeiner Weise? Warum siehst Du Menschen nur als Exemplar der Gattung „Deutscher“, statt als Individuen?

  7. 7 Ende 12. Februar 2007 um 19:04 Uhr

    Hm, ok, es stimmt, man kann mir vorwerfen dass ich nicht nach Kritikpunkten gesucht habe, aber vielleicht verstehst du, rencontre, dass mir das definitif zu anstrengend ist, mich durch die riesige Landschaft der deutschen Politik zu wühlen, bis ich das habe. Darum auch die Frage an alle Antideutschen. Und der Sprung von diskriminierten Einzelpersonen zu „für Deutschland sein“ stimmt so nicht ganz, da sich dies nicht nur auf Einzelpersonen, sondern auf die gesammte ausgewanderte deutsche Gesellschaft hier in der Schweiz bezieht. In einer der letzten „Facts“– Ausgaben (Ein schweizer Nachrichtenmagazin, ähnlich wie der „Stern“) wurde berichtet, dass es immer öffters zu verbalen und sogar physischen Übergriffen auf z.B. deutsches Pflegepersonal kommt. Und das ist genau der Punkt, wieso ich mich weigere, die allgemeine „Ich bin gegen Deutschland“-Stimmung anzunehmen. Ich glaube nicht, dass die linke antideutsche Szene blöd ist und nehme an, es gibt gute Gründe für ein gegen- Deutschland- sein. Nur, solange ich diese nicht kenne, und dass war ja genau eine Frage, sehe ich auch hier keinen Grund, diese Meinung anzunehmen. Ich bin nicht irgend ein kleiner Nichtsdenker, welche es sowohl in der linken als auch in der rechten Szene gibt. Ich will Gründe, Fakten und Arrgumente für ein dafür oder dagegen. Ist das falsch? Und Menschen, welche aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert werden, muss man, damit man sie in einem Atemzug nennen kann, in eine „Gattung“ einteilen, oder wie soll ich es sonst ausdrücken?

  8. 8 knarz 12. Februar 2007 um 19:47 Uhr

    Es ist doch egal wo die Diskriminierten herkommen, das Problem sind doch die Rassisten. In deren Wahrnehmung stimmt was nicht, und darauf kann man auch hinweisen. Wozu da ein positiver Bezug auf Deutschland nötig sein soll, versteh ich wiederum nicht. Deutsche, die 33-45 vor den Nazis in andere Länder geflohen sind, wurden dort auch diskrimniert. Meinst Du, die hätten sich gefreut, wenn jemand da gesagt hätte „Hört auf mit der Diskriminierung, Nazi-Deutschland ist doch super!“. Der Ansatz geht in die vollkommen falsche Richtung. Also lieber mal die Rassisten ins Visier nehmen, statt das verfolgte Objekt, oder gar irgendeine qua rassischer Zuordnung zugeschriebene Heimat. Zu Hause sind die nämlich allesamt in der Schweiz.

  9. 9 Ende 12. Februar 2007 um 20:08 Uhr

    Natürlich sind die alle hier zu Hause, keine Frage. Und wie gesagt. wenn mich einer frag, für wen ich denn heute sei, wenn Deutschland- Schweiz Fussball kicken, dann antworte ich, dass ich auf eine schweizer Niederlage hoffe. So einfach. Nichts mit „Deutschland juhee“. Aber irgendwie gehts hier garnicht um mich, wenn ich mal erinnern darf, eigentlich wollte ich nur ein paar einleuchtende Arrrrgumente für Antideutismus oder wie ihr dem auch immer sagt hören. Und ja, ich geb dir recht, bloss geb ich nicht gerne wem eins aufs Maul, rassist oder nicht, dafür fehlt es mir an Mut und darum geh ich an jede Parteiversammlung, stimme gegen PNOS und Co., helfe in der Suppenküche etc…

    Ende[Punkt]

  10. 10 ichbindasende.blogsport.de 15. März 2011 um 20:39 Uhr

    Ich sehs nicht so ganz ein.. Outstanding :)

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